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von Daniela Falkner

Durch Wut zur Kraft - für die Zukunft unserer Kinder!

Da überlegt man, mit welchem speziellen Thema man das erste Mal rausgeht, und was einem am meisten am Herzen liegt. Und dann schreibt man doch total unvorbereitet einfach so darauf los, weil die Trauer und die Wut einfach zu groß ist an so einem Tag!
Wenn wir eines gelernt haben im letzten Jahr, dann, dass Pläne überbewertet werden. Ob das Ungewisse nun als gut oder schlecht bewertet wird ist natürlich Geschmacksache und individuell. Aber eines ist sicher – aus Chaos - entsteht Neues und dadurch auch viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Neu ist auch die Wut in mir, die ich als Mama eines zehnjährigen, liebevollen Wirbelwindes und einer fünfzehnjährigen, wunderbaren, sehr reflektierten Tochter seit gestern verspüre!
So schreibe ich mir diese, vollkommen ungeplant und auch nicht in meiner professionellen Rolle, sondern eben als Frau, Mutter und Teil einer Gesellschaft die hier Psychohygiene betreibt und sich den Frust von der Seele schreibt.

An alle Verantwortlichen, aber besonders an die Regierung

In dieser Pandemie gibt es viele unterschiedlich Betroffene, ganz besonders liegen mir aber alle Kinder und Jugendlichen am Herzen.
Was heute Nacht in Österreich, mitten in Europa, unter der Führung der ÖVP, einer Christlichsozialen Partei passiert ist, kann so nicht einfach hingenommen werden!

Der Bogen ist überspannt, das Fass ist voll, hier ist Ende Gelände – die GRENZE erreicht!


• Menschen leben in Europa unter widrigsten Bedingungen im Dreck, in der Kälte und Nässe, ohne Schutz, Bildung, und nur mit dem  aller, aller Nötigsten!
• Es werden kleine Kinder in diesen Lagern vergewaltigt und misshandelt, die von ihren traumatisieren Eltern nicht beschützt werden können.
• Stimmen von jenen BürgerInnen und BürgermeisterInnen, NGOs, BischöfInnen, Eltern und Jugendlichen, die diesen geflüchteten Familien helfen wollen, werden konstant ignoriert und missachtet!
• Bestens integrierte, manchmal sogar hier in Österreich geborene Kinder werden samt ihren Eltern, oft sogar alleinerziehende Mütter, mitten in einer Pandemie, in einer kalten Nacht von maskierten PolizistInnen mit Hunden wie SchwerverbrecherInnen aus ihren hart erarbeiteten Existenzen gerissen!


Brauchen wir in der aktuell größten Herausforderung seit dem zweiten Weltkrieg nicht andere Werte und Zugänge? Müsste es nicht gerade jetzt um Einigkeit, Zusammenhalt, Menschlichkeit und vor allem um ein solidarisches Herz gehen?
Geht es nicht darum, zusammen–zu-stehen und, obwohl man davon nicht unmittelbar selbst bedroht ist, für das große Ganze einzustehen?

Wir Eltern können und wollen das so unseren Kindern nicht erklären!

Denken Sie, Herr Nehammer, Herr Kurz, dass Ihre Signale hier die richtigen sind, um die Menschen ins Boot der „Wir schauen aufeinander“ - Parole zu holen?

Verlangen Sie tatsächlich,
• dass unsere Kinder im Homeschooling,
• die Jugendlichen, die seit einem Jahr auf ihre so wichtigen gleichaltrigen FreundInnen verzichten,
• wir Eltern, die sich jetzt ein Jahr lang bereit erklärt haben, Einbußen auf allen Ebenen zu machen,
aus gerne erbrachter und notwendiger Solidarität zu den vulnerablen Gruppen, Verständnis haben sollen für Ihr widerwärtiges, schäbiges und schändliches Verhalten gegenüber Menschen in Not, die hier geboren und bestens integriert waren?

Wir brauchen Vorbilder in Führungspositionen, die mit einer Haltung voran-gehen, die Hoffnung und Mut machen, die Werte von Solidarität, Menschlichkeit, Zuversicht hochhalten, - und danach handeln.

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – und diese Tatsache lässt sich auch in beide Richtungen auslegen: Diese Chance haben Sie heute Nacht verspielt!
Es wäre heute Ihre Aufgabe und Chance gewesen, das Richtige zu tun.!
Wir lassen uns von Ihnen als Eltern und Vorbilder für unsere Kinder nicht entmenschlichen.

Wie sollen wir unseren Kindern ein solches Verhalten der Bundesregierung erklären und gleichzeitig von ihnen verlangen, dass wir als Familien Ihren Forderungen Folge leisten?

Wir brauchen reflektierte, starke, gesunde Kinder und Jugendliche mit einem weichen, klugen Herzen sein, um mit den Folgen der Krise in den nächsten Jahrzehnte adäquat umgehen zu können. Es geht um die kaputte Wirtschaft, die Klimakatastrophe, und der daraus resultierenden Migrationsbewegung, die kommen werden, weil sie müssen – kein Mensch verlässt seine Heimat aus Abenteuerlust!!

Sei Stütze und kein Hindernis – Leuchtturm eben

Denken Sie im Ernst, dass sich Eltern, die nicht hier geboren aber in großer Not sind, mit ihren Kindern einfach so wegsperren lassen? Hinter Mauern warten, und sich der Tatsache, eben zur falschen Zeit am falschen Ort geboren zu haben, hingeben werden?

Denken Sie, dass all die Kinder die im Augenblick mitten in Europa verdreckt, - und verwahrlost leben, einfach irgendwohin verschwinden werden? Sie haben keine Heimat! Ihre Heimat ist dort wo ihre Eltern sind. Eltern, die aber gerade sehr verzweifelt sind und sich nichts mehr wünschen, als ihren Kindern ein stabiles und, sicheres Zuhause zu bieten.
Diese Kinder, diese Eltern werden sich nicht damit zufrieden geben zu warten und ihr Leben umsonst riskiert zu haben. Kein Elternteil würden eine solche Situation kampflos hinnehmen. Das ist zu kurz gedacht, und das wird auch so nicht passieren.

Durch ihre Fehleinschätzungen gefährden sie meine und unsere Kinder. Sie säen die falschen Samen für die Zukunft unserer Kinder. Und sie alle setzen aktuell die falschen Maßnahmen, damit unsere Kinder in Zukunft mit den Folgen ihrer (heutigen) Fehlentscheidungen umgehen können!

Vermummte PolizistInnen mit Hunden mitten in der Nacht auf Familien und Kinder zu hetzen ist definitiv der falsche Weg - den tragen wir als Frauen, Mütter, Männer, Väter und Elternteile nicht mehr mit!

Holen Sie diese Familien zurück! Machen Sie ihren Fehler rückgängig und als nächsten Schritt sorgen Sie dafür, dass die Gesetze geändert werden! So etwas darf nie wieder hier in unserm Land passieren! Sie machen sich sonst auch im Hinblick auf die Bewältigung der Pandemie mehr als unglaubwürdig!

Daniela
Gemeinsam-voran

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